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Schröpfen

Wie wird die Schröpfkopfbehandlung durchgeführt?

Zunächst wird in Schröpfgläsern aus Glas durch das Einführen einer Flamme ein Vakuum erzeugt. Das lauwarme Glas wird auf die zu behandelnde Haustelle aufgesetzt. Durch das Vakuum werden die Haut und das Unterhautgewebe in Richtung des Inneren des Glases gesaugt. Anschließend können rötlich-bläuliche Verfärbungen (wie bei „Knutschflecken“) in der Haut vorhanden sein, die in einigen Tagen vom Körper wieder aufgelöst werden.


Wirkungsweise

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Beim trockenen (unblutigen) Schröpfen werden muskuläre Verhärtungen oder schlecht durchblutete Hautareale behandelt.
  • Es kommt zu einer starken Überwärmung an der Haut, Unterhaut und Bindegewebe und durch den Saugvorgang treten rote Blutkörperchen in das Gewebe rund um die Blutgefäße.
  • Die oft bei chronischen Krankheiten in den Adern vorhandenen, aneinander gereihten roten Blutkörperchen (Geldrollenphänomen), werden aufgelöst.
  • Lokal im Bereich der behandelten Zone Überwärmung, Stoffwechselsteigerung und eine bessere Sauerstoffversorgung
  • Aktivierung des Immunsystems
  • Vegetative Funktionsanregung lokal und in der tiefe durch starke Reizung der in der Haut befindlichen neurovegetativen Rezeptoren
  • Energie wird zugeführt.

Indikationen

  • Chronische Schwächezustände
  • Durchblutungssteigerung von  Haut, Unterhaut und Bindegewebe
  • Wirbelsäulenschmerzen
  • Rheumatische Krankheiten

Saugglockenmassage

Bei der Schröpfkopfmassage wird zunächst Öl auf die Haut gebracht. Mit einem 3 cm im Durchmesser großen Schröpfkopf wird durch langsames Verschieben der angesaugten Hautfalte eine Massage über die gesamte Behandlungsfläche durchgeführt.


Schröpfkopfmassage (Chinesische Münzmassage)

Das zu behandelnde Areal wird mit Mandelöl eingerieben und dann 2-4- Minuten mit dem Rand eines Schröpfglases gerieben.

Zur Anwendung hauptsächlich im Bereich des Nackens und der Schulter.