Die anthroposophischen Heilmittel beruhen auf dem Zusammenhang des Menschen mit den Naturreichen beruht. Ausgangsstoffe, die dem Mineralreich entnommen werden, haben in homöopathisch zubereiteter Form eine direkte Wirkbeziehung zur Ich-Organisation, indem sie deren Fähigkeit unterstützen, den physischen Leib (wieder) zu beherrschen und die Fülle der Einzelprozesse zu integrieren. Pflanzliche Ausgangsstoffe wirken primär auf auf das Seelische und regulieren dessen Beziehung zu den Lebensvorgängen des Ätherleibes. Ausgangsstoffe tierischer Art wirken im menschlichen Organismus direkt auf die Vitalvorgänge des Ätherleibes und regulieren sein Verhältnis zum Astralleib. Menschliche Substanzen (Bluttransfusionen, Humanalbumin u.a.), die dem menschlichen Organismus verabreicht werden, haben eine wesentliche Bedeutung für seinen physischen Leib. Aufgrund dieser Beziehungen ergeben sich je nach Krankheitsbild die Zusammenhänge mit bestimmten Ausgangsstoffen aus den Naturreichen für die Heilmittelzubereitung.
Heilmittelfindung und Heilmittelherstellung
Naturkräfte bewirken Heilungsvorgänge
Zur Heilmittelherstellung
Eine aus der Natur entnommene Heilsubstanz kann nur in seltenen Fällen ohne Anwendung eines pharmazeutischen Verfahrens im menschlichen Organismus eine Heilwirkung entfalten. Somit ist das Herstellungsverfahren Bindeglied zwischen Natursubstanz und Mensch. Es kommt dabei nicht nur auf die arzneiliche Form an, in welcher ein Stoff verabreicht wird (Tabletten, Pulver, Tropfen, Salbe usw.), sondern auf die pharmazeutische Bearbeitung, welche die Substanz so verwandelt, dass sie, vom menschlichen Organismus aufgenommen, die gewünschte therapeutische Wirksamkeit entfalten kann. Somit besteht die Aufgabe des Pharmazeuten darin, in Fortsetzung der Naturgesetzmäßigkeit, das gewünschte Heilprinzip in den Stoffzusammenhängen herauszuarbeiten und in eine geeignete arzneiliche Form zu übertragen.
Dazu bedient er sich verschiedenster pharmazeutischer Verfahren, wie z.B.:
Die vielen möglichen pharmazeutischen Prozesse können in vielfältiger Weise kombiniert werden. Das gleiche gilt naturgemäß auch für die verwendeten Substanzen. So wie die Medizin nicht nur Wissenschaft, sondern besonders in der Therapie auch Kunst ist, wird die Pharmazie dann zur Kunst, wenn wirksame „Kompositionen“ der angewendeten Substanzen und Verfahren entwickelt und gehandhabt werden.
Dazu bedient er sich verschiedenster pharmazeutischer Verfahren, wie z.B.:
- Verfestigungs- und Mineralisierungs-Prozessen (z.B. kristallisieren, trocknen usw.)
- Verflüssigungs-Prozessen (z.B. lösen, schmelzen usw.)
- Verluftungs-Prozessen (z.B. destillieren usw.)
- Verbrennungs-Prozessen (z.B. verkohlen, veraschen usw.)
Die vielen möglichen pharmazeutischen Prozesse können in vielfältiger Weise kombiniert werden. Das gleiche gilt naturgemäß auch für die verwendeten Substanzen. So wie die Medizin nicht nur Wissenschaft, sondern besonders in der Therapie auch Kunst ist, wird die Pharmazie dann zur Kunst, wenn wirksame „Kompositionen“ der angewendeten Substanzen und Verfahren entwickelt und gehandhabt werden.




