Blutende Wunden heilen schneller. Diese allgemein bekannte Beobachtung wird durch besondere Fähigkeiten des Blutes bedingt. Es hat entgiftende und reinigende Eigenschaften und fördert die Regeneration. Manche dieser Aktivitäten entfaltet das Blut erst, wenn es die Blutbahnen verläßt. Es übt dann auch einen Reiz auf das Immunsystem des Menschen aus und fördert dadurch die Abwehrkräfte. Aufgrund dieser Entdeckung entwickelten schon die alten Chinesen und Ägypter die Eigenblut-Therapie.
Viele Krankheiten, besonders chronische Leiden, gehen mit Durchblutungsstörungen einher. Bei manchen Erkrankungen wie der arteriellen Verschlußkrankheit der Beine, der koronaren Herzerkrankung oder Hirndurchblutungsstörungen bis zum Hirnschlag sind diese Zusammenhänge auch für den Laien leicht nachvollziehbar.
Wer weiß aber zum Beispiel, daß oft auch Schlafstörungen, depressive Verstimmung und Konzentrationsschwäche, Sehstörungen, Migräne oder die Gefühlsstörungen, oft auch verbunden mit Schmerzen in den Beinen bei Zuckerkranken u.v.a.m. Folge von Durchblutungsstörungen sind. Und zwar sind hierbei die kleinen und kleinsten Blutgefäße betroffen, obwohl die Großen frei durchgängig sein können!
Häufig sind Störungen in der Funktion der Organe durch zu dickflüssiges Blut bedingt (Mikrozirkulationsstörungen) oder es besteht sogar die Gefahr von Thrombosen.
In derartigen Fällen hilft die UVB durch:
- eine Verbesserung der Sauerstoffaufnahme der Zellen
- einen verbesserten Energiehaushalt der Zellen durch eine gesteigerte Sauerstoff-Ausnutzung
- eine Verbesserung der Durchblutung in allen Organen.
Das Prinzip der Eigenblut-Therapie besteht in der Entnahme einer kleinen Menge von Blut (1-5 ml) aus einer Vene und dem Zurückspritzen dieses eigenen Blutes in einen Muskel oder unter die Haut. Bei der UVE wird das Blut zusätzlich vor dem Zurückspritzen mit einem energiereichen ultravioletten Licht bestrahlt und gleichzeitig bewegt. Dadurch werden Entgiftungs- und Reinigungsfermente im Blut aktiviert und die Eigenblut-Therapie wird noch wirksamer. Die Behandlung dauert etwa 10 Minuten und wird, den individuellen Gegebenheiten des Patienten entsprechend. 2-3-mal pro Woche über einen Zeitraum von 4-6 Wochen durchgeführt. Bei chronischen Erkrankungen kann auch eine monatliche Auffrischung mit je einer Behandlung notwendig sein.
Etwa 50 ml Blut werden aus einer Vene entnommen und mit Zitronensäure ungerinnbar gemacht. Danach wird dieses Blut in einer speziellen Apparatur zweimal an einer energiereichen Ultraviolett-Lichtquelle mit einem ganz bestimmten Wellenspektrum vorbeigeleitet. Schließlich wird das Blut in die Armvene zurückgespritzt. Der gesamte Zeitaufwand beträgt etwa 5 Minuten.
Dabei entstehen sogenannte aktivierte Sauerstoffstufen, welche eine starke biologische Wirkung haben und eine Vielzahl von Körperfunktionen und Stoffwechselvorgängen beeinflussen. Diese Wirkungen dauern auch nach der Behandlung noch eine ganze Weile an. Die UVB hat also einen Langzeiteffekt.
Ein weiterer Vorteil ist die gute Verträglichkeit der UVE/UVB.
Sie ist frei Nebenwirkungen und in ihrer Durchführung ohne besondere Risiken. Sie kann beispielsweise auch während der Schwangerschaft und Stillzeit oder bei Marcumareinnahme bedenkenlos durchgeführt werden.
Da die Selbstheilungskräfte die Körperentgiftung und die Durchblutung gefördert werden, ist diese Therapie für verschiedene Erschöpfungs- und Krankheitszustände sehr hilfreich. Besonders hat sich der Einsatz bei Menschen mit Allergien, chronischen Entzündungen. Durchblutungsstörungen und seelisch-/körperlichen Erschöpfungszuständen bewährt. Hier eine Auswahl häufiger Störungen:
- Heuschnupfen
- Asthma
- Neurodermitis
- Autoimmunerkrankungen
- Abwehrschwäche mit häufigen Infektionen
- Gürtelrose
- Akne
- Rheumatische Erkrankungen
- Arthrosen
- Durchblutungsstörungen
- Krebs (Begleittherapie)
- Leistungsknick
- Schlafstörungen
- Konzentrationsschwäche
- Chronische Schmerzzustände
- Lebererkrankungen
- Stoffwechselstörungen
- Zuckerkrankheit
Die UVE/UVB kann in jedem Alter durchgeführt werden. Da diese Therapie einen Langzeiteffekt aufweist. ist sie besonders auch vorbeugend oder als Kur empfehlenswert. Die individuelle Wirkung läßt sich oft durch Zusätze biologischer Heilmittel zum Eigenblut noch verbessern.