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Ozon-Eigenbluttherapie

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Was ist medizinisches Ozon?

Ozon (O³) ist ein gasförmiges Medikament, welches für jede therapeutische Anwendung neu aus Sauerstoff (O²) hergestellt werden muss. Über den Atmungstrakt aufgenommen wirkt Ozon reizend auf die Schleimhäute und ist unverträglich. Ozon ist nur als Injektion oder Infusion verwendbar, wie es seit 80 Jahren in der biologischen Medizin angewendet wird. Die Wirkung liegt in seiner starken Kraft, den einzelnen Geweben im Körper Sauerstoff zuzuführen.

 

Wie wirkt medizinisches Ozon?

Ozon wirkt nachweislich

  • durchblutungsfördernd, insbesondere auf minder­durchblutete Gebiete, welche mit herkömmlichen Maßnahmen nicht mehr er­reicht werden.
  • immunstimulierend und -modulierend mit Inaktivierung von Bakterien, Viren und Pilzen
  • Entzündungshemmend

 

Gibt es Nebenwirkungen?

 

Durch die Ozon-Eigenbluttherapie werden die Selbstheilungskräfte, die Körperentgiftung und die Durchblutung gefördert. Die Behandlung ist ausgezeichnet verträglich. Wie bei allen biologischen Therapieverfahren kann es zur so genannten Erstverschlimmerung kommen.

 

Bei welchen Krankheiten hilft Ozon-Eigenbluttherapie?

Wegen der durchblutungsfördernden Eigenschaften bei

  • Durchblutungsstörungen des Herzens
  • peripheren Durchblutungsstörungen (kalte Füße, weiße Finger)
  • Schaufensterkrankheit
  • Krampfadern
  • Durchblutungsstörungen des Gehirns
  • Nach Schlaganfall
  • Schwindel
  • Müdigkeit

 

Wegen des immunstimulierenden und -modulierenden Effektes bei

  • Allergien
  • Krebsbehandlung
  • Infektanfälligkeit
  • Chronische Sinusitis
  • Chronische Bronchitis
  • Chronische Hepatitis
  • Pilzerkrankungen
  • Chronisches Müdigkeitssyndrom
  • Autoimmunerkrankungen

 

Wegen der guten Entzündungshemmung wird die Ozon-Eigenbluttherapie bei folgenden rheumatischen Erkrankungen eingesetzt

  • Chronische Polyarthritis
  • Gelenkverschleiß, Arthrose
  • Lupus erythomatodes

 

Letztendlich kann durch eine Ozon-Eigenblutbehandlung eine Senkung erreicht werden von

  • Blutzucker
  • Harnsäure
  • Blutfetten

 

Wie wird die Ozon-Eigenbluttherapie durchgeführt?

 

I. Kleine Ozon-Eigenblut-Therapie

 

Es wird 1 - 5 ml Blut aus der Vene entnommen. Dieses Blut wird mit Ozon angereichert. Dabei wechselt es die Farbe zu hellrot (sauerstoffreich). Dieses angereicherte Blut wird dann in den Gesäßmuskel gespritzt.

Häufigkeit der Anwendung: 2 x in der Woche, insgesamt  10 - 12 Sitzungen.

 

II. Große Ozon-Eigenblut-Therapie (Ozon-Infusion)

 

Bei der Ozon-Infusion  wird ca. 50 ml Blut in eine Vakuumflasche abgenommen, dieses Blut mit   Ozon angereichert. Das hellere und sauerstoffreichere Blut wird über den in der Vene verbliebenen Schlauch wieder als Tropfinfusion in die Blutbahn zurückgegeben.

Häufigkeit der Anwendung: 2 x in der Woche, 10 - 12 Sitzungen.